Dichtigkeitsprüfung


Rohrsanierung am Abend

Posted in Dichtheitsprüfung,dichtigkeitsprüfung,Internet,kanalsanierung by dichtigkeitspruefung on June 10, 2010

Sachen gibts,

nachdem ich gestern abend von der arbeit kam, war ich erstmal völlig geschockt, da ein Rohr bei mir gebrochen war. Sodass ich erstmal nicht wusste was ich machen sollte. Nach einer kurzen recherche hab ich dann doch noch ein Rohrsanierer in meiner nähe gefunden, der einen 24 stunden Service hatte. Sie waren sofort da und es haben es sowas von schnell erledigt.

ich bin völlig begeistert. villt habt jmd auch mal das problem!?

lg

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Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Eine Dichtheitsprüfung unterteilt man in 2 verschiedene Bereiche

Zu einem einmal die Dichtheitsprüfung bzw. die Lecksuche an installierten Systemen wie z.B. Rohrleitungen, Kühlanlagen, Vakuumanlagen, Speichern,…

Zum anderen absolviert man eine Dichtheitsprüfung an Komponenten und Systemen in der Serienproduktion, sprich an Heizkörpern oder Heizkörperelemente, Gaszähler, Kraftstofffilter sowie Kraftstoff-Behälter, Bremsleitungen, Leichtmetallräder, Einspritzpumpengehäuse und und und und…

Wichtig für diesen Schritt sind auch die Anforderungen und die Randbedingungen. Nicht zu vergessen, gilt für jeden Anwendungsfall eine sorgfältige Prüfung. Diese Prüfung wird benötigt um zu erfahren, welche Prüftechnik für diese Dichtheitsprüfung angewendet wird.

Welche Prüfungen gibt es?

Werker-Wasserbad-Prüfung bzw. der Blasentest
Die Werker-Wasserbad-Prüfung ist eine der ältesten und heute noch am meisten verbreitete Technik zur Dichtheitsprüfung. Unter anderem wird diese Technik auch in der Serienproduktion als „Fahrradschlauch-Methode“ betitelt.

Das zu prüfende Objekt wird abgedichtet, ferner mit Über/Druck beaufschlagt und anschließend in ein Wasserbecken getaucht. Kommt eine Luftblasenbildung hervor, so weiß man, dass ein Leck existiert. Diese Luftblasen werden vom Prüfer detektiert, wobei gleichzeitig das leck lokalisiert wird.

Die Lokalisierung des Lecks stellt heute noch einen großen Vorteil dieses Prüfverfahrens dar, allerdings spalten sich die Meinungen, da der Prüfer über dicht oder undicht entscheidet, jedoch wird diese Prüfung trotz ihrer Vorteile toleriert.

Information: Sieht man nach allen 30 Sekunden eine Luftblase, so entspricht das einer Leckrate von ca 10 mbar l/s.

Differenzdruck-Prüfung
Bei der Differenzdruck-Prüfung wird die Prüfung ebenfalls mit Druck beaufschlagt.

Durch eine kurze Beruhigungszeit wird das Ventil von der Druckluftversorgung geschlossen und anschließend durch eine weitere Messzeit wird die Druckdifferenz gemessen.

Ob ein Leck existiert erkennt man durch den Abfall des Drucks.

Diese Prüfung wird zu den kostengünstigsten Methoden in den werkunabhängigen Dichtheitsverfahren gezählt und ist somit die populärste.

Zum Verfahren: Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein indirektes Verfahren.

Aus dem einfachen Grund, da die aus dem Leck austretenden Substanzen nicht detektiert werden, sondern direkt durch die hervorgerufene Druckänderung gelangen.

Allerdings gibt es auch einen Nachteil bei diesem Verfahren.

Einmal die Volumenabhängigkeit, was wiederum bedeutet, dass das gleiche Leck unterschiedliche Druckänderungen bei unterschiedlichen Volumina verursacht.

Zitat: „Während bei einem sehr kleinen Volumen ein kleines Leck bereits eine größere Druckdifferenz hervor ruft, bewirkt das kleine Leck bei einem großen Messvolumen nahezu keine Druckänderung.“

Der Zweite Nachteil ist die Temperaturabhängigkeit, welche ebenfalls eine Druckänderung in einem abgeschlossenen Volumen verursacht.

Das Fazit daraus resultiert, dass eine Temperaturerhöhung zu einem Druckanstieg führt, obwohl ein Leck vorhanden ist. Ist kein Leck vorhanden gibt es ein Temperaturabfall.

Ultraschall-Glasblasen-Detektion  auch als Ultraschall-Leck-Test bekannt
Bei diesem Verfahren wird ein Ultraschallsystem zum Einsatz für die Detektion benutzt, was bei einem Leck austretende Luftblasen signalisiert.

Zitat: „Über die Auswertung der Laufzeit des Ultraschallsignals vom Sender/Empfänger bis zu den Leckblasen können diese vom Ultraschall-Gasblasen-Detektionssystem lokalisiert werden. Damit gehört dieses Verfahren zu den wenigen automatischen Dichtheitsprüfverfahren mit Lokalisierungseigenschaft.“

Es gibt noch Prüfungen, auf die ich aber später noch ansprechen werde.

Dichtigkeitsprüfungs-geräte

Posted in dichtigkeitsprüfung,kanalsanierung by dichtigkeitspruefung on February 8, 2010
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Es wird viel um das Thema Dichtigkeitsprüfung/en geredet.
Aber nie wird über die verfügbaren Geräte gesprochen.
Wie eine Dichtigkeitsprüfung von statten geht, wird ebenfalls kurz angesprochen.
Jedoch nie wirklich detalliert erklärt.
Hier mal eine Vorstellung:
#1 Geräte zur Dichtigkietsprüfung:
Mit den Geräten aus dem Hause CETA ist es möglich mit Hilfe der Serien-Geräte 510, 710, 810, und 815 eine Vielzahl von Aufgaben der Dichtigkeitsprüfung zu lösen.

Hierzu gehören beispielsweise die vollautomatische Druckverlust-Prüfung von Bauteilen im Produktionstakt. Durch den Einsatz unterschiedlicher Sensortypen zur Differenzdruckmessung bzw. Relativdruckmessung lässt sich ein großer Messbereich abbilden.

Hier noch einmal eine Auflistung der 4 verfügbaren Serien und deren Aufgaben:

CETATEST 510 Serie

  • Dichtheitsprüfgeräte mit Differenzdrucksensor
  • Optimiert für die Prüfung kleiner Bauteile mit hoher Taktzeit
  • Messbereich: 400 Pa

CETATEST 710 Serie

  • Dichtheitsprüfgeräte mit Überdrucksensor
  • Ideal einsetzbar für Prüfteile mit großen Leckagen
  • Messbereich bis 30.000 Pa

CETATEST 810 Serie

  • Dichtheitsprüfgeräte mit Differenzdrucksensor
  • Prüfgerät, das durch eine Vielzahl von Prüfarten aufgerüstet werden kann
  • Messbereiche: 400 Pa, 4000 Pa
  • Spezielle Variante für Hochdruck-Dichtheitsprüfungen  (bis 300 bar)

CETATEST 815 Serie

  • Aktuelle Dichtheitsprüfgeräteserie mit Differenzdrucksensor
  • Messbereiche: 500 Pa, 5000 Pa
  • Eine Vielzahl von Prüfarten ist optional verfügbar
  • Zweikanalversion (optional)

Dichtigkeitsprüfung in NRW

Posted in artikel,dichtigkeitsprüfung,Internet,kanalsanierung,Kläranlage by dichtigkeitspruefung on January 25, 2010
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Land NRW verlangt Dichtheitskontrolle / Grundstückseigentümer zahlen.
Nach § 45 Absatz 4 der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) muss jede private Abwasserleitung auf Dichtheit bis zum Jahre 2015 abgenommen sein.

Mindener Initiative (MI) will Anschlusskosten der Abwasserleitungen für Hausbesitzer aufs Grundstück begrenzen
Pressemitteilung vom 04.12.2006 Mindener Tageblatt

Neues von der Kanalsanierung in NRW
Im Allgemeinen herrscht die Ansicht vor, dass die Kosten für die Sanierung des Abwasseranschlusses bis zur Grundstücksgrenze gehen, da der öffentliche Straßenanschluss durch den Erschließungsbeitrag von der Kommune durchgeführt worden ist. Dem ist aber nicht so. 50% der Kommunen, wie zum Beispiel die Stadt Minden haben die Entwässerungssatzungen so eindeutig geregelt, dass Haus- und Grundbesitzer bis zur Einmündung in das öffentliche Netz verantwortlich sind und dafür die Kosten tragen.

Prüfungsvoraussetzungen und -bedingungenDie Durchsetzung dieser Prüfung seitens der Kommunen ist sehr unterschiedlich und viele Bürger haben lediglich in der Zeitung davon Notiz bekommen. Die ersten Erfahrungen haben gezeigt, das Ganze Prüfungsverfahren ist nicht ausgereift. In einer Kommune sei von 12.000 geprüften Anschlüssen nur einer dicht gewesen. Die ersten Schätzungen der Prüfungskosten von ein paar hundert Euro, jetzt mit 500 Euro sind auch nicht realistisch, weil oftmals der Einbau fehlender Kontrollschächte erforderlich sei und dies am Ende auf einen vierstelligen Bereich hinauslaufe.

Fachleute schätzen, dass 70% aller Hausanschlüsse Mängel aufweisen. Hier müssen Grundstückseigentümer tief in die Tasche greifen.

Was wird geprüft? Alle Grundstückseigentümer (egal, ob mit Kanalanschluss oder Kleinkläranlage) müssen die Dichtheit ihrer Hausanschlüsse nachweisen. Alle Kanalleitungen, und dazu gehören auch die auf Privatgrundstücken verlegten Hausanschlussleitungen, müssen dicht sein, damit das Abwasser schadlos zur Kläranlage gelangt. Fließt Abwasser aus der Leitung, kann der Boden verunreinigt und das Grundwasser verseucht werden. Dringt hingegen Fremdwasser in die Leitungen ein, kommt es zu Überlastungen des Kanalnetzes und der Kläranlagen.

Der HausanschlussIn der Regel besteht der Hausanschluss aus Grundleitungen, Revisionsschacht Anschlusskanal bis zur Grundstücksgrenze und dann den Anschluss an die Städtische Kanalisation.

In der Regel wird das anfallende Abwasser und Regenwasser im Trennsystem oder Mischsystem zum öffentlichen Kanal zugeleitet und abgeführt.

Trennsystem, bedeutet, wenn Abwasser und Regenwasser getrennt abgeführt werden.

Mischsystem dagegen führt Abwasser und Regenwasser in einem Rohr zur Kanalisation.

Pflichten des Grundstückeigentümers

Nach § 45 der Landesbauordnung in Nordrhein-Westfalen sind Abwasseranlagen so anzuordnen, herzustellen und instand zu halten, dass sie betriebssicher sind. Die Dichtheit der Abwasseranlagen ist vom Eigentümer nachzuweisen. Abwasseranlagen sind nach DIN 1986 Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke herzustellen.

Dichtheitsprüfung ist erforderlich.

Bei Neubauten und bei einer Änderung der Grundstücksentwässerungsanlage ist die Dichtheitsprüfung sofort erforderlich und spätestens nach 20 Jahren zu wiederholen.
Bei bestehenden Hausanschlüssen, spätestens jedoch bis zum 31.12.2015
Liegen Hausanschlüsse innerhalb einer Wasserschutzzone, gelten hier Sonderregelungen. Nach §45(5) BauO NW sollte die Dichtheitsprüfung bis zum 31.12.2005 durchgeführt worden sein. Wir schreiben aber das Jahr 2006.

Prüfungsverfahren nach DIN 1986-30

Dichtheitsprüfung mit Wasser

Die einfachste und auch preiswerteste Dichtheitsprüfung ist die mit Wasser oder Luft. In der Regel erfolgt sie mit Wasser. Nach dem Absperren der Leitung wird das Grundleitungssystem geflutet und über einen bestimmten Zeitabschnitt gehalten und der Wasserverlust gemessen. Die Leitung ist dicht, wenn ein vom Rohrmaterial abhängiger Verlust nicht überschritten wird. Fehlen Absperrmöglichkeiten innerhalb der Grundleitungen sind diese ohne weiteres nachträglich einzubauen. Vorteil dieser Prüfung ist der, man kann in eigener Regie selbst eine Vor-Dichtheitsprüfung durchführen und wenn man dadurch marode Grundleitungen vorfindet, auf teuere Reparaturen gänzlich verzichtet und eine andere Lösung findet.

Mit speziellen Geräten ist auch eine Einzeldichtheitsprüfung der Muffenverbindung möglich.

Dichtheitsprüfung durch Reinigung und Optische Inspektion

Bei dieser Dichtigkeitsprüfung sind Reinigung und optische Nachuntersuchung erforderlich.
Diese Voruntersuchungen erfolgen in der Regel ohne Operationen wie (Aufgrabungen und ohne Eingriff in die Bausubstanz.)

Reinigung

Die Reinigung erfolgt durch den Einsatz von Hochdruck-Spüldüsen und können von beiden Seiten, vom Revisionsschacht oder vom Hauptkanal eingesetzt werden.

Optische TV Inspektion

Ist eine optische Inspektion durchführbar lassen sich Schäden wie eindringendes Grundwasser oder Wurzeleinwuchs nachzuweisen. Inder Regel wie vor problematisch wird es wenn verzweigte Leitungssysteme nicht erreicht werden. Nachteile dieser Inspektionen, undichte Rohrverbindungen wie Muffen werden nicht erkannt.

Mit speziellen Geräten ist auch eine Einzeldichtheitsprüfung der Muffenverbindung möglich.

Schadensfeststellung und Behebung

Die Behebung der festgestellten Schäden ist auch abhängig von der Zugänglichkeit des Hausanschlusses oder der Grundleitungen.

Viele Sanierungen können ohne Aufgrabung der Leitung durchgeführt werden, man nennt es das grabenlose Verfahren. Die Sanierung erfolgt von innen. Hierfür ist die Zugänglichkeit von zwei Seiten erforderlich.

Die Sanierungsmöglichkeiten sind vielseitig wie Einzelschäden von Löchern, Risse und Muffen und sogar von kompletten Leitungen von innen.

Schlauchreliningverfahren (kunstharzgetränkter Gewebeschlauch) und Rohrstrangreliningverfahren (flexibler PE-HD-Schlauch). Dies Verfahren kann allerdings nur bei Rohren mit einem Innendurchmesser DN 125 durchgeführt werden. Der Mindestquerschnitt darf nach DIN 1986 von DN 100 nicht unterschritten werden.

Reparaturen

Bei maroden Grundleitungen unter der Bodenplatte ist es empfehlenswert die Leitungen unterhalb der Kellerdecke neu zu verlegen und mit einem Fallrohr durch die Kellerwand wieder nach draußen zu gehen.

Auch Anschlusskanäle können ohne Aufgrabungen ersetzt werden. Man unterscheidet das Berstlingverfahren und das so genannte Bohrverfahren.

Quelle: bau-doch-selber.de

Abwasserleitung

Abwasserleitung

Nach dem eindeutigen Wortlaut ist ein schriftlicher Antrag lediglich für den Anschluss eines Grundstücks an eine Abwasserleitung zu stellen. Er schließt ein Antragserfordernis für bereits angeschlossene Grundstücke aus. Auch spricht der Zweck des Antrags für eine Begrenzung auf noch nicht angeschlossene Grundstücke. Wie durch die Aufzählung der dem Antrag beizufügenden Unterlagen in § 9 I der Satzung deutlich wird, soll der Antrag zur Beurteilung der Frage dienen, ob der beabsichtigten Anschließung Bedenken entgegenstehen können. Entsprechend diesem Zweck ist in § 9 II bestimmt, dass mit der Ausführung der Arbeiten für die Anschlussleitung erst begonnen werden darf, wenn der Antrag genehmigt worden ist. Hier tritt besonders hervor, dass eine Antragstellung für bereits angeschlossene Grundstücke, bei denen also solche Arbeiten nicht anfallen können, als entbehrlich angesehen worden ist.

Ist nach allem zwischen den Parteien ein formloser Vertrag über die Abwasserbeseitigung zustande gekommen, so ist der Bekl. grundsätzlich auch zur Zahlung eines Baukostenzuschusses verpflichtet.

Die Allgemeinen Bedingungen und auch deren Anlage 2 sind Bestandteil des Abwasserbeseitigungsvertrages. Da § 2 AGBG zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht in Kraft getreten war, ist die Einbeziehung der Allgemeinen Bedingungen in das Vertragsverhältnis danach zu beurteilen, ob der Bekl. vom Vorhandensein dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen wusste oder hätte wissen müssen und ob für ihn erkennbar war, dass die Kl. nur unter Einbeziehung der ABB abschließen wollte. Diese Voraussetzungen sind hier erfüllt. Die Kl. hat bereits in der Satzung auf die ABB hingewiesen. Im übrigen ist es allgemein bekannt, dass kommunale Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen regelmäßig und ausschließlich auf der Grundlage Allgemeiner Geschäftsbedingungen arbeiten. Die Allgemeinen Bedingungen sind daher stillschweigend in den Vertrag mit einbezogen worden. Das gilt auch, soweit sie die Verpflichtung zur Zahlung von Baukostenzuschüssen zum Inhalt haben.

Der Kl. war es rechtlich auch nicht verwehrt, die Verpflichtung zur Zahlung von Baukostenzuschüssen in die Allgemeinen Bedingungen aufzunehmen. Das Kommunalabgabengesetz für Rheinland-Pfalz sieht wie auch die entsprechenden Gesetze anderer Bundesländer bei einer öffentlichrechtlichen Ausgestaltung der Benutzung öffentlicher Einrichtungen ausdrücklich Beiträge zur Deckung der Kosten für ihre Herstellung und ihren Ausbau vor. Es ist unbedenklich, dass die Kl. durch die Allgemeinen Bedingungen eine nach dem Kommunalabgabengesetz zulässige Maßnahme in entsprechender Weise in das privatrechtliche Benutzungsverhältnis übertragen hat. Die Erhebung von Beiträgen und Baukostenzuschüssen ist zudem allgemein üblich und die Anschlussnehmer müssen damit rechnen.

Die Allgemeinen Bedingungen und ihre Anlage 2, die der Senat hier frei auslegen kann, geben der Kl. jedoch keinen Anspruch auf den noch geltend gemachten Baukostenzuschuss. Dabei kann offen bleiben, ob die Kl. im vorliegenden Fall überhaupt dazu berechtigt gewesen wäre, für den Anschluss von Grundstücken an das Kanalisationssystem nachträglich Baukostenzuschüsse zu fordern.

Nach § 1 I Anlage 2 ABB wird das Entstehen einer Zahlungspflicht daran geknüpft, dass der Anschluss an die Abwasserleitung hergestellt wird. Der von der Kl. zur Berechnung des Baukostenzuschusses herangezogene § 1 III lit. b wie auch lit. a entspricht dieser allgemeinen Regel. Da die Grundstücke des Bekl. bereits vor Inkrafttreten der Satzung und der ABB an die Kanalisation angeschlossen waren, hat für ihn eine Zahlungspflicht nach diesen Bestimmungen nicht entstehen können. Der Bekl. ist jedoch verpflichtet, wegen des von der Kl. vorgenommenen Anschlusses der Abwasserleitungen an die Gesamtkläranlage zu berechnenden Baukostenzuschuss zu zahlen.

Aus dem Gesamtzusammenhang der Tatbestände des § 1 III lit. a bis c Anlage 2 ABB lässt sich eine zusätzliche Zahlungsverpflichtung des Bekl. nicht entnehmen. Daraus ergibt sich zwar der Ausgangspunkt der Satzung, dass für Grundstücke, die an eine Abwasserleitung mit Gesamtkläranlage angeschlossen sind, entweder durch Erfüllung der Voraussetzungen des § 1 III lit. b oder des § 1 III lit. a und c Anlage 2 ABB insgesamt ein Baukostenzuschuss angefallen ist, der sich aus einem Grundbetrag von 1000 DM und 2 DM/qm Grundstücksfläche zusammensetzt. Da nach dem Wortlaut des § 1 Anlage 2 ABB aber nur auf Anschlüsse abgehoben wird, die erst unter der Geltung der Allgemeinen Bedingungen hergestellt worden sind und eine Übergangsregelung für bereits früher erstellte Anschlüsse fehlt, besagen diese dem § 1 Anlage 2 ABB zugrunde liegenden Vorstellungen für den hier zu entscheidenden Fall nichts. Die fehlende Übergangsregelung kann — da verschiedene rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht kommen — auch nicht im Wege einer ergänzenden Vertragsauslegung gewonnen werden.

Aus dem Gesamtzusammenhang der Tatbestände des § 1 III lit. a bis c Anlage 2 ABB lässt sich eine zusätzliche Zahlungsverpflichtung des Bekl. nicht entnehmen. Daraus ergibt sich zwar der Ausgangspunkt der Satzung, dass für Grundstücke, die an eine Abwasserleitung mit Gesamtkläranlage angeschlossen sind, entweder durch Erfüllung der Voraussetzungen des § 1 III lit. b oder des § 1 III lit. a und c Anlage 2 ABB insgesamt ein Baukostenzuschuss angefallen ist, der sich aus einem Grundbetrag von 1000 DM und 2 DM/qm Grundstücksfläche zusammensetzt. Da nach dem Wortlaut des § 1 Anlage 2 ABB aber nur auf Anschlüsse abgehoben wird, die erst unter der Geltung der Allgemeinen Bedingungen hergestellt worden sind und eine Übergangsregelung für bereits früher erstellte Anschlüsse fehlt, besagen diese dem § 1 Anlage 2 ABB zugrunde liegenden Vorstellungen für den hier zu entscheidenden Fall nichts. Die fehlende Übergangsregelung kann — da verschiedene rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht kommen — auch nicht im Wege einer ergänzenden Vertragsauslegung gewonnen werden. Zudem oblag es der Kl. als Verwender der ABB eindeutige und umfassende Regelungen zu treffen. Unklarheiten und Unvollständigkeiten gehen zu ihren Lasten.

Dichtigkeitsprüfung

Posted in dichtigkeitsprüfung,Internet,kanalsanierung by dichtigkeitspruefung on December 23, 2009
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Verbesserte Absetzbarkeit mit bis zu 4000 Euro vom Staat
Die Absetzbarkeit von Handwerksleistungen wird nach dem neuen § 35a Absatz 2 EStG von 20 % von 3.000 Euro (= 600 Euro) auf 20 % von 20.000 Euro (= 4.000 Euro angehoben).
Verfasst von DiCheck Team am 17.08.2009 um 11:45:00 Uhr
Eine Neuregelung bei Handwerkerleistungen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit in Haushalten sieht eine bessere Absetzbarkeit von Reinigungsdienstleistungen vor. Für Privathaushalte bedeutet das, dass die Beauftragung einer Firma nunmehr kaum noch teurer ist, als die Ausführung der Reinigungsarbeiten in unversteuerter Schwarzarbeit.

mehr auf dichtigkeitsprüfung-24.de

Dichtigkeitsprüfung

Dichtigkeitsprüfung? – Portal 1.

Wie jeder Grundsstückbesitzer oder Vermieter bereits erfahren hat, veranlasst die Landesbauordnung NRW, dass jeder Hauseigentümer bis zum 31.12. 2015 eine Zustandsuntersuchung mit Hilfe einer Kamerainspektion nachweisen muss, dass die vorhandenen Abwasserleitungen dicht sind.

Die Pflicht der Überprüfung von privaten Grundstückentwässerungsanlagen wurde 1995 in der Bundesrepublik Deutschland nach der DIN 1986 Teil 30 festgelegt:

“Abwasseranlagen bzw. Grundstückentwässerungsanlagen §18b Wasserhaushaltsgesetz im Verbindung mit §34 Landeswassergesetz müssen nach allgemeinen anerkannten Regeln der Technik, wie z.B. DIN-Normen errichtet und betrieben werden. …“

Betroffen für die Durchführung einer Dichtigkeitsprüfung sind einmal die Neubauten von Hausanschlüssen nach der Einrichtung. Diese Prüfung muss dann erst nach 20 Jahren noch einmal wiederholt werden.

Ebenso betroffen sind bestehende Hausanschlüsse, bei denen eine oder keine Änderung sowie einer Erweiterung mit mehr als 50 Prozent der Grundstückentwässerungsanlage vorgenommen wurde.

Diese Prüfung wurde gesetzliche festgelegt und ist damit ein muss.
Anlass für eine Dichtigkeitsprüfung ist die Hohe Prozentzahl der Schäden von Hausanschlüssen und defekten Kanälen, welche bei circa 20 Prozent in Deutschland liegt. Davon abgesehen ist eine Dichtigkeitsprüfung kostengünstiger durchzuführen, als bei einem Rohrbuch den kompletten Schaden zu finanzieren.

Um sich ausgiebig um das Thema Dichtigkeitsprüfung zu informieren hat das DiCHECK-Team ein Informationsportal rund um das Thema „Dichtigkeitsprüfung“ gelauncht.
Der Besucher, egal ob Hauseigentümer oder Interessent wird auf diesem Portal mit kompetenten, informativen sowie hilfreichen Informationen informiert.
Dort wird genau erklärt wobei es sich bei einer Dichtigkeitsprüfung handelt.
Dem Leser wird mitgeteilt wie genau so eine Dichtigkeitsprüfung funktioniert und welche Aufgaben sie hat.

Ferner klärt DiCheck über die Vorgehensweise der Dichtigkeitsprüfung auf.
Das Dichtigkeitsprüfung-Portal behandelt sekundär auch das Thema „Kanalisierung“, welches über ein großes Reportoir mit ausführlichen Informationen verfügt.

Einen Einblick in die Gesetzeslage steht ebenfalls zur Verfügung. Zu beiden Kategorien spielen Gesetze und Kosten ebenfalls eine große Rolle, welche über das übersichtliche Menü schnell gefunden und somit beantwortet werden kann.
Zum Beispiel teilt DiCheck den Interessenten mit, dass eine bessere Absetzbarkeit von Reinigungsdienstleistungen möglich ist.
“Dichtigkeitsprüfung von der Steuer absetzen und bis zu 4.000 Euro sparen!“

Dichtigkeitsprüfung – DiCheck

Posted in dichtigkeitsprüfung,Internet,kanalsanierung by dichtigkeitspruefung on December 17, 2009
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DiCheck – Das neue Dichtigkeitsprüfungs-Portal im World Wide Web

Der Ein oder andere wird die Seite schon vom Hören und Sagen kennen, jedoch glänzt der neue Relaunch mit glamourösen Kompetenzen.

Interessenten können sich Rund um das Thema Dichtigkeitsprüfung und deren Verwandte, wie zum Beispiel Kanalsanierung ausgiebig informieren.
Ferner informiert dieses Portal, über die Gesetze, welche bei einer Dichtigkeitsprüfung von Nöten und zu beachten sind. Dort werden alle wichtigen Fragen zur neuen Gesetzlichen Grundlage beantwortet.

Bundesweit etablierte sich das Gesetz (Stand 1995) für eine Dichtigkeitsprüfung nach § 18 b – Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit DIN 1986 Teil 30: Instandhaltung mit der Anweisung eine private Prüfung von Grund oder Hausanschlüsse sowie Kanäle bis spätestens 31.12.2015 durchzuführen. Eine präzise Antwort über die Bundesweiten Gesetze und der Änderungen finden Sie ebenfalls auf DiCheck.

Da die Kanalsanierung ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Dichtigkeitsprüfung ist, verweist das Portal ebenfalls auf die Instandhaltung des Kanalsystems auf die zweite Hauptkategorie „Kanalsanierung“ hin. Auch hier findet man dementsprechende Informationen, welche

DiCheck – was im übrigem ein Handwerkliches zertifiziertes Unternehmen ist, bietet nicht nur grandiose Texte mit qualitativen Inhalten an, sondern blendet auch mit Bildern, welche für eine genaure Vorstellung zum Verständnis dient.

Wer nun den Eindruck von zwei festgelegten Themen hat, liegt nicht ganz richtig.
Was nützt einem ein hilfreiches Know-How mit Informationen, wenn man nicht mit der Zeit geht und dementsprechend auf dem Stand der Dinge und der Tatsachen bescheit weiß?
Aus diesem Grund wird der Interessent auch über aktuelle Standarte und Neuigkeiten z.B. vom Staat bezüglich seiner Thematik informiert.

Sollte die eine oder andere Frage nicht beantwortet sein, kann man sich problemlos an den Support wenden.