Dichtigkeitsprüfung


Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Eine Dichtheitsprüfung unterteilt man in 2 verschiedene Bereiche

Zu einem einmal die Dichtheitsprüfung bzw. die Lecksuche an installierten Systemen wie z.B. Rohrleitungen, Kühlanlagen, Vakuumanlagen, Speichern,…

Zum anderen absolviert man eine Dichtheitsprüfung an Komponenten und Systemen in der Serienproduktion, sprich an Heizkörpern oder Heizkörperelemente, Gaszähler, Kraftstofffilter sowie Kraftstoff-Behälter, Bremsleitungen, Leichtmetallräder, Einspritzpumpengehäuse und und und und…

Wichtig für diesen Schritt sind auch die Anforderungen und die Randbedingungen. Nicht zu vergessen, gilt für jeden Anwendungsfall eine sorgfältige Prüfung. Diese Prüfung wird benötigt um zu erfahren, welche Prüftechnik für diese Dichtheitsprüfung angewendet wird.

Welche Prüfungen gibt es?

Werker-Wasserbad-Prüfung bzw. der Blasentest
Die Werker-Wasserbad-Prüfung ist eine der ältesten und heute noch am meisten verbreitete Technik zur Dichtheitsprüfung. Unter anderem wird diese Technik auch in der Serienproduktion als „Fahrradschlauch-Methode“ betitelt.

Das zu prüfende Objekt wird abgedichtet, ferner mit Über/Druck beaufschlagt und anschließend in ein Wasserbecken getaucht. Kommt eine Luftblasenbildung hervor, so weiß man, dass ein Leck existiert. Diese Luftblasen werden vom Prüfer detektiert, wobei gleichzeitig das leck lokalisiert wird.

Die Lokalisierung des Lecks stellt heute noch einen großen Vorteil dieses Prüfverfahrens dar, allerdings spalten sich die Meinungen, da der Prüfer über dicht oder undicht entscheidet, jedoch wird diese Prüfung trotz ihrer Vorteile toleriert.

Information: Sieht man nach allen 30 Sekunden eine Luftblase, so entspricht das einer Leckrate von ca 10 mbar l/s.

Differenzdruck-Prüfung
Bei der Differenzdruck-Prüfung wird die Prüfung ebenfalls mit Druck beaufschlagt.

Durch eine kurze Beruhigungszeit wird das Ventil von der Druckluftversorgung geschlossen und anschließend durch eine weitere Messzeit wird die Druckdifferenz gemessen.

Ob ein Leck existiert erkennt man durch den Abfall des Drucks.

Diese Prüfung wird zu den kostengünstigsten Methoden in den werkunabhängigen Dichtheitsverfahren gezählt und ist somit die populärste.

Zum Verfahren: Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein indirektes Verfahren.

Aus dem einfachen Grund, da die aus dem Leck austretenden Substanzen nicht detektiert werden, sondern direkt durch die hervorgerufene Druckänderung gelangen.

Allerdings gibt es auch einen Nachteil bei diesem Verfahren.

Einmal die Volumenabhängigkeit, was wiederum bedeutet, dass das gleiche Leck unterschiedliche Druckänderungen bei unterschiedlichen Volumina verursacht.

Zitat: „Während bei einem sehr kleinen Volumen ein kleines Leck bereits eine größere Druckdifferenz hervor ruft, bewirkt das kleine Leck bei einem großen Messvolumen nahezu keine Druckänderung.“

Der Zweite Nachteil ist die Temperaturabhängigkeit, welche ebenfalls eine Druckänderung in einem abgeschlossenen Volumen verursacht.

Das Fazit daraus resultiert, dass eine Temperaturerhöhung zu einem Druckanstieg führt, obwohl ein Leck vorhanden ist. Ist kein Leck vorhanden gibt es ein Temperaturabfall.

Ultraschall-Glasblasen-Detektion  auch als Ultraschall-Leck-Test bekannt
Bei diesem Verfahren wird ein Ultraschallsystem zum Einsatz für die Detektion benutzt, was bei einem Leck austretende Luftblasen signalisiert.

Zitat: „Über die Auswertung der Laufzeit des Ultraschallsignals vom Sender/Empfänger bis zu den Leckblasen können diese vom Ultraschall-Gasblasen-Detektionssystem lokalisiert werden. Damit gehört dieses Verfahren zu den wenigen automatischen Dichtheitsprüfverfahren mit Lokalisierungseigenschaft.“

Es gibt noch Prüfungen, auf die ich aber später noch ansprechen werde.

hausanschluss – dicht – wie dichtigkeitsprüfung

Posted in dichtigkeitsprüfung,Internet by dichtigkeitspruefung on March 23, 2010
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Im Internet habe ich ein Schaubild bzgl. eines Ablaufes einer Dichtigkeitpruefung gefunden.

Quelle: google.de
Image angepasst: Jaro H.

"dichtigkeitspruefung ablau","Dichtigkeitspruefung Struktur"

Abwasserleitung

Abwasserleitung

Nach dem eindeutigen Wortlaut ist ein schriftlicher Antrag lediglich für den Anschluss eines Grundstücks an eine Abwasserleitung zu stellen. Er schließt ein Antragserfordernis für bereits angeschlossene Grundstücke aus. Auch spricht der Zweck des Antrags für eine Begrenzung auf noch nicht angeschlossene Grundstücke. Wie durch die Aufzählung der dem Antrag beizufügenden Unterlagen in § 9 I der Satzung deutlich wird, soll der Antrag zur Beurteilung der Frage dienen, ob der beabsichtigten Anschließung Bedenken entgegenstehen können. Entsprechend diesem Zweck ist in § 9 II bestimmt, dass mit der Ausführung der Arbeiten für die Anschlussleitung erst begonnen werden darf, wenn der Antrag genehmigt worden ist. Hier tritt besonders hervor, dass eine Antragstellung für bereits angeschlossene Grundstücke, bei denen also solche Arbeiten nicht anfallen können, als entbehrlich angesehen worden ist.

Ist nach allem zwischen den Parteien ein formloser Vertrag über die Abwasserbeseitigung zustande gekommen, so ist der Bekl. grundsätzlich auch zur Zahlung eines Baukostenzuschusses verpflichtet.

Die Allgemeinen Bedingungen und auch deren Anlage 2 sind Bestandteil des Abwasserbeseitigungsvertrages. Da § 2 AGBG zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht in Kraft getreten war, ist die Einbeziehung der Allgemeinen Bedingungen in das Vertragsverhältnis danach zu beurteilen, ob der Bekl. vom Vorhandensein dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen wusste oder hätte wissen müssen und ob für ihn erkennbar war, dass die Kl. nur unter Einbeziehung der ABB abschließen wollte. Diese Voraussetzungen sind hier erfüllt. Die Kl. hat bereits in der Satzung auf die ABB hingewiesen. Im übrigen ist es allgemein bekannt, dass kommunale Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen regelmäßig und ausschließlich auf der Grundlage Allgemeiner Geschäftsbedingungen arbeiten. Die Allgemeinen Bedingungen sind daher stillschweigend in den Vertrag mit einbezogen worden. Das gilt auch, soweit sie die Verpflichtung zur Zahlung von Baukostenzuschüssen zum Inhalt haben.

Der Kl. war es rechtlich auch nicht verwehrt, die Verpflichtung zur Zahlung von Baukostenzuschüssen in die Allgemeinen Bedingungen aufzunehmen. Das Kommunalabgabengesetz für Rheinland-Pfalz sieht wie auch die entsprechenden Gesetze anderer Bundesländer bei einer öffentlichrechtlichen Ausgestaltung der Benutzung öffentlicher Einrichtungen ausdrücklich Beiträge zur Deckung der Kosten für ihre Herstellung und ihren Ausbau vor. Es ist unbedenklich, dass die Kl. durch die Allgemeinen Bedingungen eine nach dem Kommunalabgabengesetz zulässige Maßnahme in entsprechender Weise in das privatrechtliche Benutzungsverhältnis übertragen hat. Die Erhebung von Beiträgen und Baukostenzuschüssen ist zudem allgemein üblich und die Anschlussnehmer müssen damit rechnen.

Die Allgemeinen Bedingungen und ihre Anlage 2, die der Senat hier frei auslegen kann, geben der Kl. jedoch keinen Anspruch auf den noch geltend gemachten Baukostenzuschuss. Dabei kann offen bleiben, ob die Kl. im vorliegenden Fall überhaupt dazu berechtigt gewesen wäre, für den Anschluss von Grundstücken an das Kanalisationssystem nachträglich Baukostenzuschüsse zu fordern.

Nach § 1 I Anlage 2 ABB wird das Entstehen einer Zahlungspflicht daran geknüpft, dass der Anschluss an die Abwasserleitung hergestellt wird. Der von der Kl. zur Berechnung des Baukostenzuschusses herangezogene § 1 III lit. b wie auch lit. a entspricht dieser allgemeinen Regel. Da die Grundstücke des Bekl. bereits vor Inkrafttreten der Satzung und der ABB an die Kanalisation angeschlossen waren, hat für ihn eine Zahlungspflicht nach diesen Bestimmungen nicht entstehen können. Der Bekl. ist jedoch verpflichtet, wegen des von der Kl. vorgenommenen Anschlusses der Abwasserleitungen an die Gesamtkläranlage zu berechnenden Baukostenzuschuss zu zahlen.

Aus dem Gesamtzusammenhang der Tatbestände des § 1 III lit. a bis c Anlage 2 ABB lässt sich eine zusätzliche Zahlungsverpflichtung des Bekl. nicht entnehmen. Daraus ergibt sich zwar der Ausgangspunkt der Satzung, dass für Grundstücke, die an eine Abwasserleitung mit Gesamtkläranlage angeschlossen sind, entweder durch Erfüllung der Voraussetzungen des § 1 III lit. b oder des § 1 III lit. a und c Anlage 2 ABB insgesamt ein Baukostenzuschuss angefallen ist, der sich aus einem Grundbetrag von 1000 DM und 2 DM/qm Grundstücksfläche zusammensetzt. Da nach dem Wortlaut des § 1 Anlage 2 ABB aber nur auf Anschlüsse abgehoben wird, die erst unter der Geltung der Allgemeinen Bedingungen hergestellt worden sind und eine Übergangsregelung für bereits früher erstellte Anschlüsse fehlt, besagen diese dem § 1 Anlage 2 ABB zugrunde liegenden Vorstellungen für den hier zu entscheidenden Fall nichts. Die fehlende Übergangsregelung kann — da verschiedene rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht kommen — auch nicht im Wege einer ergänzenden Vertragsauslegung gewonnen werden.

Aus dem Gesamtzusammenhang der Tatbestände des § 1 III lit. a bis c Anlage 2 ABB lässt sich eine zusätzliche Zahlungsverpflichtung des Bekl. nicht entnehmen. Daraus ergibt sich zwar der Ausgangspunkt der Satzung, dass für Grundstücke, die an eine Abwasserleitung mit Gesamtkläranlage angeschlossen sind, entweder durch Erfüllung der Voraussetzungen des § 1 III lit. b oder des § 1 III lit. a und c Anlage 2 ABB insgesamt ein Baukostenzuschuss angefallen ist, der sich aus einem Grundbetrag von 1000 DM und 2 DM/qm Grundstücksfläche zusammensetzt. Da nach dem Wortlaut des § 1 Anlage 2 ABB aber nur auf Anschlüsse abgehoben wird, die erst unter der Geltung der Allgemeinen Bedingungen hergestellt worden sind und eine Übergangsregelung für bereits früher erstellte Anschlüsse fehlt, besagen diese dem § 1 Anlage 2 ABB zugrunde liegenden Vorstellungen für den hier zu entscheidenden Fall nichts. Die fehlende Übergangsregelung kann — da verschiedene rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht kommen — auch nicht im Wege einer ergänzenden Vertragsauslegung gewonnen werden. Zudem oblag es der Kl. als Verwender der ABB eindeutige und umfassende Regelungen zu treffen. Unklarheiten und Unvollständigkeiten gehen zu ihren Lasten.

Dichtigkeitsprüfung für dich!?

Posted in dichtigkeitsprüfung,Internet,selbst verfasst by dichtigkeitspruefung on January 7, 2010
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Dichtigkeitsprüfung für dich?

Im Internet kursieren mehrere Portale über das große Thema „Dichtigkeitsprüfung“.
Doch es gibt nur wenige, welche auch seriös sind und ihr Aufgabe wirklich in die Tat umsetzen.

Das Portal www.Dichtigkeitsprüfung4you.de befasst sich nicht nur mit Dichtigkeitsprüfung, sondern auch mit Hausanschluss, Kanalsanierung und Dichtheitsprüfung.

Zu Beginn wird der Interessent über die gesetzlichen Vorschriften der einzelnen Bundesländer informiert. Dies ist aus dem Grund schon wichtig, da „Bundesweit nach § 18 b Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit DIN 1986 – 30 eine Erstprüfung sämtlicher Grundstücksentwässerungsleitungen und Schächte bis spätestens 31.12. 2015 durchzuführen” ist.

Durch diese Änderung hat das Bundesland NRW einen Sonderfall.
“ die nordrhein-westfälische Rechtslage hat sich mit Wirkung zum 31.12.2007 grundlegend geändert.“
(Quelle: Dichtigkeitsprüfung4you.de)

Auch hier gibt es immer mehrere Streit und Kritikpunkte, wer nun für wen zuständig ist.

Sollten sie jedoch keine passende Antwort finden oder den Überblick verlieren, bietet Dichtigkeitsprüfung4you die Möglichkeit an, ihnen sofort zu helfen.

“ Suchen Sie einen kompetenten Fachmann? Dann senden Sie uns eine Email und wir werden Ihnen den entsprechenden kompetenten zuverlässigen Partner benennen.“

Auf das Thema Kanalsanierung wird ebenfalls eingegangen.
Das Portal erklärt die verschiedenen Verfahren und Vorgehensweisen.
Diese Informationen finden Sie unter Kanalsanierung wieder.

Das schlichte Design ermöglicht eine schnelle Übersicht, so dass das was man sucht, sofort gefunden werden kann. Unter dem Punkt „wichtige Fragen“ hat der Interessent ebenfalls die Möglichkeit sich noch über die sieben wichtigsten Fragen zum Thema Dichtheitsprüfung und der Kanalsanierung zu informieren.

Dichtigkeitsprüfung

Posted in dichtigkeitsprüfung,Internet,kanalsanierung by dichtigkeitspruefung on December 23, 2009
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Verbesserte Absetzbarkeit mit bis zu 4000 Euro vom Staat
Die Absetzbarkeit von Handwerksleistungen wird nach dem neuen § 35a Absatz 2 EStG von 20 % von 3.000 Euro (= 600 Euro) auf 20 % von 20.000 Euro (= 4.000 Euro angehoben).
Verfasst von DiCheck Team am 17.08.2009 um 11:45:00 Uhr
Eine Neuregelung bei Handwerkerleistungen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit in Haushalten sieht eine bessere Absetzbarkeit von Reinigungsdienstleistungen vor. Für Privathaushalte bedeutet das, dass die Beauftragung einer Firma nunmehr kaum noch teurer ist, als die Ausführung der Reinigungsarbeiten in unversteuerter Schwarzarbeit.

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